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Funktionsausbildung zum
Signaltechniker

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Signaltechniker – Die ideale Ausbildung für Infrastrukturunternehmen

Die Signaltechniker Ausbildung ist perfekt für Infrastrukturunternehmen im Bereich

der nicht bundeseigenen Eisenbahnen (NE).

 Instandhaltungsmitarbeiter erlernen alle wesentlichen Kenntnisse,

um den Schienenverkehr sicher, effizient und regelkonform zu:

✅ Inspektion   ✅ Wartung   ✅ Instandsetzung

Informationen zur Funktionsausbildung

Kursbeschreibung

Die Ausbildung zum Signaltechniker ist ein tiefgehendes Qualifizierungsprogramm, das die Teilnehmer befähigt, komplexe Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik (LST) eigenständig und verantwortungsvoll zu verstehen, zu warten und instand zu halten. Der Kurs verbindet theoretisches Regelwerkswissen mit intensivem Systemverständnis moderner Schieneninfrastrukturen. Er vermittelt das notwendige Fundament, um das komplexe Zusammenwirken von Stellwerk, Außenanlage, Weiche, Signal und Fahrzeugbeeinflussung als geschlossenes Sicherheitssystem zu begreifen.

 

Lernziele

  • LST-Gesamtzusammenhang verstehen: Die Absolventen begreifen das Zusammenwirken aller Komponenten im System Schiene.

  • Pläne und Schaltungsunterlagen lesen: Fähigkeit, signaltechnische Lagepläne, Kabelpläne, Verschlusspläne und komplexe Schaltungsbücher fehlerfrei zu interpretieren.

  • Bahnübergangstechnik beherrschen: Tiefes Verständnis modular aufgebauter EBÜT 80-Anlagen, ihrer Steuerungsabläufe und der Bewertung von Straßensignalen, Schrankenantrieben und Überwachungsgruppen.

  • Systematische Fehlerdiagnose durchführen: Logische Eingrenzung und schnelle Lokalisierung von Störungen durch das Verständnis der Abhängigkeiten im LST-Bereich.

  • Schnittstellenkompetenz auf der Baustelle: Sichere Kommunikation auf Augenhöhe mit angrenzenden Gewerken (z. B. Oberbau beim Einbau von Isolierstopps, Weichenverschlüssen oder Achszählern).

  • Sicherheitsbewusstsein und Regelwerkskonformität: Konsequente Einhaltung der strengen Instandhaltungsvorgaben und Richtlinien zur Gewährleistung der Betriebssicherheit.

 

Zielgruppe

Instandhalter, Monteure, Fachplaner, Projektleiter, Bauleiter und Vertriebler.

 

Inhalt

  • Grundlagen der Leit- und Sicherungstechnik (LST): Rechtliche Grundlagen, Signalordnung (ESO), Zusammenspiel zwischen Innen- und Außenanlagen sowie Sicherheitsvorschriften im Gleisbereich.

  • Stellwerks- und Relaistechnik: Einblick in mechanische, elektromechanische und Spurplanstellwerke sowie die Funktionsweise sicherheitsrelevanter Relaisschaltungen.

  • Signale und Fahrwegsicherung: Vertiefung aller Signalbegriffe (Haupt-, Vor-, Schutz- und Sperrsignale) sowie die technische Umsetzung von Fahrstraßen, Flankenschutz und Verschlüssen.

  • Gleisfreimeldung & Zugbeeinflussung: Funktionsweise von Achszählkreisen, Gleisbildstellwerken, Gleisstromkreisen und Systemen der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB / Indusi).

  • Weichensteuerung im Detail: Elektrische und mechanische Ansteuerung von Weichenantrieben (z. B. Siemens S 700-Familie), Endlagenüberwachungen, Prüferkontakte und Übereinstimmungsprüfungen.

  • Sicherung von Bahnübergängen (BÜ): Intensivmodul zu EBÜT 80-Anlagen (Zentral-, Licht-, Schranken- und Gleisrahmen), Steuerung des Programmablaufs, Lichtzeichen, Halbschranken und zuggesteuerte Einschaltkontakte.

 

Voraussetzungen

Elektrotechnische Grundlagen werden für diesen Kurs vorausgesetzt.

Dokumentation

Die Teilnehmer erhalten nach dem Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfung ein Prüfungszertifikat.

,,Sie möchten mehr Wissen? Dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf.

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